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Re : Re: Hessischer Wilhelm Tell und andere, weniger erfreuliche -- Dr.Ulrich Brosa | |||||
| Gespostet von Pater_Lingen ® , Apr 21,2005,20:41 | Antwort schreiben | Zum Beginn des Threads | Forum | ||
Zu 3) Es ist abwegig zu behaupten, das "Grundgesetz" "sichere" irgendetwas zu. Dort heißt es zwar:
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Artikel 4
[Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit]
(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
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Aber wie die Realität aussieht, habe ich am eigenen Leib erfahren: Einzig und allein für mein katholisches Bekenntnis wurde mein gesamtes Vermögen beschlagnahmt, wurden mehrere Versuche der Zwangspsychiatrisierung gegen mich unternommen (bislang erfolglos), werde ich öffentlich aufs schlimmste diffamiert, und die Sekte mit ihrem neuen Führer Ratzinger ("Papa Ratzi", "Benny" oder wie er genannt werden mag) hat nach alldem jetzt noch die "Ausschöpfung des gesetzlichen Ordnungsmittelrahmens" gegen mich beantragt - ein Wunsch, den die BRD wohl höchst gerne erfüllen wird.
Und bevor jetzt jemand auf den Wahn verfällt, das GG sichere Meinungsfreiheit zu:
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Artikel 18
[Verwirkung von Grundrechten]
Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.
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Meinungsfreiheit gilt nur, solange die Meinung mit dem konform ist, was die Demokratur uns vorsetzt. Und was vom BVerfG zu erwarten ist, sollte wohl mindestens jeder wissen, der schon länger beim beschwerdezentrum dabei ist.
Zu 4) Es ist nicht heuchlerisch, von christlichen Werten zu sprechen, und noch viel weniger sind die christlichen Werte (z.B. Zehn Gebote) heuchlerisch. Es ist aber nicht abwegig, ein Verhalten eines Menschen als heuchlerisch zu qualifizieren, der sich selbst als Christen oder gar als Katholiken bezeichnet, aber die christlichen Werte als heuchlerisch abkanzelt. Auch wenn man von der "freien Presse" (cf. wiederum Art. 18 GG!) stets mit den unausrottbar scheinenden Schauermärchen über die Kirche vollgepumpt wird und man bestraft wird, wenn man die Wahrheit verbreitet (s. mein Schicksal), so bleibt die Zustimmung zur Unwahrheit noch immer in gewissem Maße frei.
Pater Rolf Hermann Lingen, römisch - katholischer Priester
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